Gewerbe-Leerstand zu Wohnungen

In einer hessischen Universitätsstadt steht zentral und nah zur Uni ein Hochhaus. Im Erdgeschoss befinden sich Läden, die Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen ab der 4. Etage sind sehr begehrt, aber: die Büro- und Gewerbeflächen in der 2. und 3. Etage stehen teilweise schon Jahre leer.

So war die Fläche ursprünglich aufgeteilt.

Der Eigentümer hatte die Idee, diese Gewerbeflächen in Studentenwohnungen umzuwandeln. Die Sache hatte nur einen Haken: die enorme Gebäudetiefe von 25 Metern. Außerdem musste die Gebäudestruktur (Mittelflur) erhalten bleiben.

Für den Eigentümer habe ich die Entwurfs- und Bauantragsplanung für die Umnutzung in Wohnungen erarbeitet.

Jetzt befinden sich auf einer Flurseite Zwei-Zimmer-Wohnungen, die auch als Zweier-WGs nutzbar sind. Auf der anderen Flurseite befinden sich Dreier-WGs und eine Vierer-WG. Ein Fahrradraum, ein Waschraum und Keller-Ersatzräume sind im dunklen Gebäudeinneren angeordnet, ebenso die Bäder und Küchen der WGs.

So sieht die Planung für WG-Wohnungen aus.

So entstehen aus leeren Gewerbeflächen gut nutzbare und bezahlbare Wohnungen für Studenten. Eine solche Umnutzung könnte auch an anderen Standorten die Wohnungssituation entschärfen.

Reif für die Insel – Teil II

Dieses Haus entsteht auf einem Eckgrundstück, gleich neben dem Zweifamilienhaus Nr.1. Das Gebäude nutzt die unregelmäßige Grundstücksform optimal aus.

Die Wohnung links ist barrierefrei und kann rollstuhlgerecht eingerichtet werden.

Grundriss Erdgeschoss

Die Wohnung rechts erstreckt sich über zwei Ebenen. Im Erdgeschoss befindet sich neben Küche und Gäste-WC der Wohnraum mit Galerie im Dachgeschoss. Ebenfalls im Dachgeschoss sind vier Individualräume und zwei Duschbäder untergebracht.

Grundriss Dachgeschoss

Auch dieses Wohnhaus erhält eine Fassade aus Backsteinklinkern, Giebel markieren die Eingänge. Zur Straße hin präsentiert sich das Haus unauffällig, zum privaten Garten öffnet es sich mit großen Fensterflächen.

Ansichten von der Straße und vom Garten

Reif für die Insel – Teil 1

Dieses Zweifamilienhaus entsteht in einem beliebten Feriengebiet im Norden Deutschlands.

Das rechteckige Grundstück grenzt im Norden an eine Anliegerstraße und öffnet sich nach Süden in die ländliche Umgebung mit Äckern, Knicks und Wiesen.

Mit der Grundfläche und Kubatur des Hauses wird die größtmögliche Bebauung des rechteckigen Grundstücks erreicht. Die Wohnung im Erdgeschoss ist barrierefrei.

Der Bauherr wünschte eine traditionelle und regional angepasste Erscheinungsform des Hauses mit Backsteinklinkern und Tonpfannen. Die äußere Form des Hauses trägt historisch dokumentierten Proportionen Rechnung und nimmt Elemente wie Eingangsgiebel, Dachgauben und Lochfassade auf, ohne historisierend zu wirken. Zur privaten Gartenseite hin gibt sich das Haus moderner mit großen Fensterflächen und einer ins Dach eingeschnittenen (und dadurch angenehm windgeschützten) Terrasse.

Straßen- und Gartenansicht des Wohnhauses

Eine Wohnung befindet sich im Erdgeschoss:

Wohnung im Erdgeschoss

Die andere Wohnung befindet sich im Dachgeschoss:

Wohnung im Dachgeschoss

Beide Wohnungen können bei Bedarf auch als Ferienwohnungen genutzt werden.

Hier einige Bilder vom Baufortschritt:

das Haus von der Straße aus gesehen

...und das Haus von der Gartenseite aus gesehen

Häuser auf Hydraulikpressen

Jedes Haus braucht ein stabiles Fundament, damit es sicher stehen bleibt – dachte ich.

Kürzlich war ich in Kamp-Lintfort in der Nähe von Duisburg und unterhielt mich mit einem Statiker. Der erzählte, dass das Stadtgebiet innerhalb weniger Jahrzehnte um acht Meter abgesackt sei – alles eine Folge des Steinkohlebergbaus, der den Boden in der Gegend durchlöchert habe wie einen Schweizer Käse. Es gebe Häuser, die vollständig von Hydraulikpressen getragen werden statt von einem Fundament.

Eine Recherche im Internet förderte eine Studie des Umweltbundesamtes zu Bergsenkungen und bergbauinduzierten Bodenbewegungen zu Tage. Darin werden Hydraulikpressen, Druckkissen, Federkörper und Lasthalteanlagen als Sicherungsmaßnahmen bei Senkungsunterschieden genannt. Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen informiert über Gefährdungspotenziale des Untergrundes in NRW. Neben der Bauwerksgründung wird unter anderem auch die Abwasserführung stark vom Bergbau beeinflusst: abgesackt

Lange vor dem Bergbau entstand in Kamp-Lintfort das erste Zisterzienserkloster auf deutschem Boden. Die Mönche legten auch einen Weinberg an, der im Laufe der Zeit verfiel und im Barock durch einen prachtvollen Terrassengarten ersetzt wurde. Im Kloster Kamp finden regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen statt.

Ob unter dem Kloster auch ein Schweizer Käse ist?

Fotos vom Bürgerhaus Lenzsiedlung

Wir zeigen hier Fotos der Innenräume des Bürgerhauses Lenzsiedlung in Hamburg-Eimsbüttel.

Im Erdgeschoss liegt der Saal, den die Besucher für Veranstaltungen und Feste nutzen können. Er ist in zwei große Räume und in den kleineren Salon teilbar:

Neubau Saal des Bürgerhauses Lenzsiedlung Blick in den Salon des Saals im Bürgerhaus Lenzsiedlung

Im Ergeschoss steht eine Bewohnerwerkstatt zur Verfg rechts der Flur im EG:

Treppenhaus zum OG

Das erste Obergeschoss ist für Beratung, Seminar und Computerkurse ausgerichtet:

Im Dachgeschoss liegt das Kombibüro für die Verwaltung. Vom  Großraum erreicht man die Einzelbüros auf der Galerie über eine Treppe:

Beispiele meiner Arbeit

Bürgerhaus Lenzsiedlung (Hamburg)

Bürgerhaus Lenzsiedlung Neubau Das Bürgerhaus Lenzsiedlung wird seit 2007 erweitert und umgebaut. 2006 bin ich im Konzeptstadium auf Einladung der planenden Ingenieurin Katja Maria van den Broek eingestiegen und betreue in Projektgemeinschaft mit eigenRAUM Planung und Ausführung. Bürgerbeteiligung und das Einbinden von Eigenleistungen spielen eine wichtige Rolle. Die Bauherren legen Wert auf nachhaltiges, in die Zukunft weisendes Bauen. Bilder von der Baustelle

Wohn- und Geschäftshaus (Hamburg)

Das Wohn- und Geschäftshaus im Hamburger Bezirk Eimsbüttel sollte wieder in einen gut vermietbaren Zustand versetzt werden. Dazu mussten zunächst für den Bestand die Pläne als AutoCAD-Datei aufgezeichnet werden. Daran schloss sich zunächst die Instandsetzungen der Wohnungen an. Die Wohnungen wurden in kurzer Zeit wieder neu vermietet. Derzeit wird eine Umgestaltung der Gewerbefläche im I. OG des Gebäudes geplant. Fotos von der Neugestaltung der Wohnungen.

Hansa-Haus (Kassel)

Das Hansa-Haus in Kassel begleitet mich seit dem Studium. Aus einer Seminar-Arbeit über das Hansa-Haus (Bestandsanalyse) entwickelte ich das Thema der Diplomarbeit mit Konzepten für Umnutzung und Aufwertung des Gebäudekomplexes. Anlässlich der Ausstellung des Bundes deutscher Baumeister (BDB) „50 Jahre Bauen in Kassel“ wurde Dipl.-Ing. Joachim Brandt, der das Gebäude als Architekt betreut, auf meine Arbeit aufmerksam. Seitdem fertige ich in seinem Auftrag regelmäßig Ausführungsplanungen für Objekte verschiedener Eigentümer.

Einfamilienhaus (Ringsted, Dänemark)

Das Einfamilienhaus am Ortsrand soll parallel zur Nutzung in Stand gesetzt und erweitert werden. Die Größe des Grundstücks erlaubt verschiedene Varianten, die von den Bauherren geprüft werden:

  • zwei vor Ort übliche Satteldachlösungen
  • eine unkonventionelle Tonnendachlösung
  • eine kosten effiziente Anbau-Lösung mit vielen Möglichkeiten, Eigenleistungen zu erbringen
  • Die Bauherren legen Wert auf baubiologisch wertvolle Werkstoffe und hohe Energie-Effizienz.
  • Details bei der In-Stand-Setzung

    Ein Wohn- und Geschäftshaus in Hamburg-Eidelstedt sollte wieder in einen gut vermietbaren Zustand versetzt werden. Die große Wirkung kleiner Maßnahmen zeigen die folgenden Fotos:

    Die alten Balkone wurden instandgesetzt:

    Die Treppenhäuser wurden neu gestaltet:

    Die Bäder wurden erneuert:

    Die Küchenblöcke wurden erneuert:

    Elektroschränke:

    Neue Beschläge